Geschichte K.U.L.T. e.V. bis 2012

Vereinsbeschreibung von K.U.L.T. e.V. bis 2012 gegründet und eingetragen 1992
Entstanden ist K.U.L.T. e.V. aus dem 1987 von Betreuern der Abteilung
Behindertenarbeit der AWO gegründeten Verein Roll-Ex (schulische und berufliche Integration Behinderter).
Als 1991 sich unter der Führung von Jürgen Kerber-Pithart mehre Menschen zusammensetzten und die Gründung eines Fördervereines für das Jugendwerk der AWO überlegten, war zufällig ein Gründungsmitglied von Roll-EX dabei. Er bot an diesen Verein zu übernehmen, da alle bisherigen Mitglieder nicht mehr aktiv waren und der Verein seit über 1 Jahr untätig war.
Erste Überlegungen gab es dann den Verein in JuBi 6 – 40 e.V.
umzubenennen und auch zur Neugestaltung der Arbeitsschwerpunkte gab es erste Überlegungen in Form eines neuen Satzungsentwurfes mit dem Schwerpunkt Jugend und Bildung, die am 29.6.1991 von 7 Mitgliedern von JuBi 6 – 40 und ebenfalls Mitgliedern der AWO unterzeichnet wurde. Nach längeren Diskussionen wurde der Name nochmals in K.U.L.T. e.V. geändert. Anschließend wurde K.U.L.T. e.V. im Vereinsregister eingetragen und trat damit am 1. Dezember 1992 erstmals offiziell in Erscheinung. Im ersten Vorstand war Wolfgang Föhr,
Jürgen Kerber (damals noch Kerber-Pithart), Gerd Reimer und Daisy Pithart.
In den ersten Jahren gab es 2 Schwerpunkte in der inhaltlichen Arbeit:
Gleich zu Beginn übernahmen K.U.L.T. e.V. von der AWO die Schwimmgruppe im IDA-WOLF-HAUS und bot in Zusammenarbeit mit der DLRG bis etwa Herbst 2002 wöchentlich 2 mal Schwimmunterricht für etwa 120 Kinder zwischen 3 und 12 Jahren an. Jedes Jahr gekrönt
durch die Weihnachtsfeier in Form einer Spielgeschichte im und am Wasserbecken. 2002 gab es dann keine Möglichkeit mehr das Schwimmbecken zu mieten und die Arbeit musste unter zahlreichen Tränen von unseren Mitarbeitern, der Kinder und Eltern aufgegeben
werden.
Weiterhin gab es die ganzen Jahre den Aufbau verschiedener Spieletreffs, das ehemalige SPIELARIUM des Jugendwerkes wurde bis 1996 fortgeführt, Durchführung von Bildungs- und Informationsveranstaltungen für Eltern in Zusammenarbeit mit der Spielewerkstatt. Ein großes Thema waren Informationsveranstaltungen zum damaligen „In“-Thema „Pokemon“ und dem vermehrten Interesse am Pokerspiel „Texas Hold`em“. Besorgte Eltern baten K.U.L.T. e.V. diesbezüglich zum Einen Information zum Thema zu geben, was wir mit verschiedenen Abendveranstaltungen machten und zum Anderen, ob wir nicht diesbezüglich Freitzeitangebote machen können. Es wurde dann in den Räumen der Spielewerkstatt Deutschlands größte Pokemon-Liga mit etwa 250 Mitgliedern wöchentlich durchgeführt. Bei den zahlreichenTurnieren mit Unterstützung der Firma Amigo hatten die Kinder und Jugendlichen einen großen Spaß und die Warteliste auf freie Plätze war lang. Ab 2008 begannen wir mit der regelmässigen Durchführung WAHL SPIEL DES JAHRES DER BERLINER KINDER, bei der uns zahlreiche Kooperationspartner unterstützten.

Ende 2009 wurde dann die meisten Veranstaltungen eingestellt, da die Spielewerkstatt nach Wasserschaden und längerer Sperrung der Zugangsstrasse die Tätigkeit einstellte und somit unserer wichtigster Anlauf- und Veranstaltungsort wegfiel.
In 2000 lag der Schwerpunkt dann nur noch auf der Kiezarbeit im Wohngebiet Lindenhof. Hier führte K.U.L.T. e.V. in Zusammenarbeit mit der Sozialarbeiterin der GeWoSüd eG verschiedene Veranstaltungen durch:
Kino im Park etwa 6 Mal im Jahr mit bis zu 100 Besuchern, Obstsammlungen und Naturführungen im Kiez mit zahlreichen Teilnehmern, verschiedene regelmäßige Spieletreffen mit Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Räumen der GeWoSüd eG, das Parkfest als Stadtteilfest entweder in Kooperation mit der GeWoSüd eG oder begünstigt durch die großzügige Spende eines Bauunternehmers sogar ein zusätzliches Fest im Lindenhof-Park in Eigenregie mit etwa 3000 Besuchern.
Bedingt durch die immer stärkeren anderweitigen Verpflichtungen der Vorstandsmitglieder und der Ende 2009 beginnenden schweren Krankheit des damaligen Vorsitzenden, wurden die Aktivitäten immer weniger und mit dem Tod des Vorsitzenden mit 53 Jahren ruhte die
Arbeit ab 2012 dann gänzlich, zumal auch die stellvertretene Vorsitzende schwer erkrankte. Was letztendlich zu einer „Schockstarre“ des Vereins führte. In 2021 also nun in sicherlich schwierigen Zeiten der Restart mit neuer Tatkraft, vielen alten und neuen engagierten Menschen und zahlreichen erweiterten Tätigkeitsfeldern.
Also lasst uns wieder KULT in Berlin werden